Ein Morgen, an dem nichts mehr ist, wie zuvor. Tod, Trauer und Verzweiflung bedrücken die einen, vermeintliche Problemlösung treibt andere an. Endlich ist er weg, der unsere Privilegien und unseren abgeklärten Glauben in Frage stellt. Endlich sind unsere Machtansprüche wieder intakt. Er ist tot; oder totgeglaubt. So sicher scheint die Sache aber nicht zu sein. Mit Schmiergeld soll die Story vom endgültigen Tod von Jesus verbreitet werden.
Das ist heute nicht viel anders. An die Stelle der Wahrheit tritt die eigene Meinung, welche dann zu einem Machtanspruch wird.
Er, der totverschriene Jesus ist nicht mehr dort, wo er hingelegt wurde. Das Grab ist leer. Er ist auferstanden! Beweise werden gesucht und auch gefunden. Die Soldaten sind – wenn auch nicht freiwillig – Zeugen. Auch Maria aus Magdala, Johanna und Maria, die Mutter des Jakobus fanden nur das leere Grab und geben Zeugnis eines Ereignisses, das der Weltgeschichte eine neue Richtung gibt.
Seither hat sich für die Menschheit Entscheidendes verändert. Es entstand ein Angebot, das man damals wie heute zu ignorieren versucht. Aber: Das Ereignis von der Auferstehung kann höchstens verdrängt, jedoch niemals ungeschehen gemacht werden. Soldaten haben es gesehen – und konnten sich trotz Schmiergeld der Wahrheit nicht entziehen. Seit jenem Morgen ist tatsächlich nichts mehr wie zuvor!
Artikel ist in der April-Ausgabe vom wort-wärch erschienen. | Text und Cartoon: Sam Heger, EGW Belp