Jugendleitertag+

SAVE THE DATE: 02.+03. Februar 2019!

Leidenschaftlich leiten - Freude und Frust

Am Jugendleitertag+ am 03.+04. Feb. setzten sich rund 40 Leiterinnen und Leiter von JGs und TCs mit ihrer Leidenschaft und Freuden und Frust beim Leiten auseinander.

Durchhaltewillen, Ehrgeiz, Motivation und die richtige Einstellung zeichnen einen leidenschaftlichen Leiter aus. Bei welchen meiner Beschäftigungen bin ich mit Leidenschaft dabei? Mit dieser Frage forderte Jonas Brunner die jungen Leitenden zum Start des ermutigenden Tages in Aeschi heraus. Später kamen auch die schwierigen Momente im Leitersein zur Sprache: „Tiefs bringen uns einen Stock tiefer und machen uns dadurch auch authentischer“, sagte Stefan Badertscher. Jedenfalls dann, wenn wir sie akzeptieren und dazu nutzen, Gott zu uns sprechen zu lassen. Verschiedene Einstelllungen können uns aber daran hindern, dadurch weiter zu kommen, z.B. wenn wir negative Gefühle ignorieren, die Auswirkungen der Vergangenheit auf das Heute leugnen, Konflikte geistlich übertünchen oder Schwachheit und Versagen verdecken. In Teams auch Schwierigem Raum zu geben, ist fruchtbar und führt in die Tiefe, sowohl persönlich als auch der Beziehungen.

Um Leidenschaft zu bewahren und zu fördern braucht es eine gute Selbstführung. Wenn wir uns bewusst sind, dass unsere Tätigkeit einem Marathon ähnelt, dann teilen wir unsere Kräfte ein und schauen darauf, dass alle unsere Tanks gefüllt sind, führte Philipp Jampen aus. Diese kann man mit Spiritualität, Beziehungen und Vitalität beschriften und Fragen dazu stellen wie: wieviel Zeit setze ich für meine Beziehung mit Gott ein? Welche Menschen habe ich als Begleiter an meiner Seite? Sind Schlaf, Ernährung und körperliche Betätigung in meinem Leben genug berücksichtigt?

Fördernd für die Leidenschaft fürs Leiten waren auch die Gespräche und der Austausch mit Leitenden aus anderen EGW-Bezirken.

Neue Kombination mit Retraite-Angebot

Einige Teams verlängerten den Schulungstag am Samstag mit der Teilnahme an der vom Kernteam Jugend angebotenen Retraite im Jugendhaus Aeschi. Da konnten sie sich in der Team-Challenge anders kennenlernen, im HotPot die Gemeinschaft pflegen und in Expertenzeiten konkrete Unterstützung für ihren Alltag als Leiter bekommen. Dies wurde sehr geschätzt und wird auch in Zukunft so weitergeführt.

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