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Mit einer gemeinsamen Zeitung heben die drei Landeskirche ihre Bedeutung für den Staat, für Gesellschaft und Kultur hervor. Im September berät der Grosse Rat die Vorschläge der Regierung zur Entflechtung des Verhältnisses Staat-Landeskirchen. Synode, Pfarrverein und Parteien haben Stellung bezogen.

Im Dorf wird ein Verurteilter gehenkt. Am Teich gesteht Peter Agnes seine Liebe. Das Drama „Galgenbühl“ wird derzeit auf der Moosegg gespielt.

Bei einem Auftritt an den Christlichen Musiktagen in St. Gallen am 6. Juni mischten Doerksen and the Shyir Poets neue Psalmlieder mit seinen weltweit gesungenen Songs. Am Festival traten 35 Brassformationen, 150 Gospelsänger und zahlreiche weitere Künstler verschiedenster Stilrichtungen auf. Die Amazing Praise Night schloss ein Konzert der Edwin Hawkins Singers ein. Hawkins ist der Schöpfer von „Oh Happy Day“.

Marc Jost präsidiert für ein Jahr den Berner Grossen Rat. Der EVP-Politiker wurde am 1. Juni mit 155 von 157 Stimmen ehrenvoll gewählt. Die Stadt Thun ehrte Jost mit Salutschüssen – und einem Regenguss. Stadtpräsident Raphael Lanz sagte beim Empfang, der Gekürte verkörpere Thuner Qualitäten: zuhören, denken vor dem Reden, Lösungen und nicht Probleme suchen. Jost sagte, er sei Gott dankbar für die Aufgabe, die er erhalten habe.

Die Synode der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn hat am 27. Mai die Vorschläge des Regierungsrates zur Weiterentwicklung des Verhältnisses von Kirche und Staat im Kanton Bern erörtert und insgesamt bejaht. In ihrer Stellungnahme zu Handen des Grossen Rates stimmt die Synode der Übertragung der Dienstverhältnisse der Pfarrerinnen und Pfarrer vom Kanton Bern an die Kirchen zu – sofern ein verlässliches Finanzierungssystem garantiert wird.

Am 14. Juni 2015 stimmt das Schweizer Volk über eine Verfassungsänderung zur Präimplantationsdiagnostik PID ab. Sie ermöglicht, künstlich gezeugte Embryonen auf Erbkrankheiten zu untersuchen. Für Markus Reichenbach von JMEM Wiler steht viel auf dem Spiel, da das Parlament die Tür für Designerbabies öffnen will. Er plädiert für ein Nein.

Die Kantonsregierung will den Landeskirchen mehr Freiheit geben und sich Sparmöglichkeiten eröffnen. Nach dem Willen des Regierungsrates sollen die Pfarrpersonen nicht mehr beim Staat angestellt sein. Die staatliche Aufsicht soll gelockert werden.

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