Synodalrat neu gewählt

Im Berner Synodalrat nehmen neu die Pfarrerin Judith Pörksen Roder und die Pfarrer Ulrich Burkhalter und Philippe Kneubühler Einsitz.

Die Synode der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn hat sich am 7. November für die neue Amtszeit konstituiert und Jean-Marc Schmid, Pfarrer in Court, zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Unter den 196 gewählten Synodalen sind 73 neu Mitglieder der Synode.

Die Kampfwahl um die freigewordenen Sitze im Synodalrat gewannen Judith Pörksen Roder und Ulrich Burkhalter. Pfrn. Judith Pörksen Roder (55) aus Bern-West leitet seit 2008 die Fachstelle Gemeindeleben der Berner Gesamtkirchgemeinde; sie kandidierte für die Fraktion der Unabhängigen.

Ulrich Burkhalter (57) ist seit 1989 Pfarrer der Kirchgemeinde Diessbach bei Büren; er wurde von der Fraktion Mitte aufgestellt. Nicht gewählt wurde der Kandidat der Gruppe Offene Synode, Kurt Zaugg-Ott.

Die 179 anwesenden Mitglieder des Kirchenparlaments bestätigten Pfr. Andreas Zeller (63) von der Liberalen Fraktion mit 143 Stimmen als Synodalratspräsidenten. Zeller ist seit 2007 im Amt.

Damit stellen die Liberalen und die Fraktion der Unabhängigen je zwei Synodalräte. Ein Sitz im siebenköpfigen Gremium steht dem kirchlichen Bezirk Jura zu.

Nach den Wahlgeschäften versammelten sich Synodale, Synodalrat und Gäste im Berner Münster zu einem Gottesdienst mit Abendmahl. In ihm wurden die Synodalen und der Synodalrat in die Pflicht genommen. In der neuen Zusammensetzung arbeitet der Synodalrat ab dem 1. April 2019.

Bild oben: Der neu gewählte Synodalrat, von links Ulrich Burkhalter, Claudia Hubacher, Philippe Kneubühler, Andreas Zeller, Judith Pörksen Roder, Iwan Schulthess und Roland Stach.

Quelle: Kommunikation refbejuso