• Lange Nacht der Kirchen 2018: Kirchengeschichten in Lauperswil
  • Lange Nacht der Kirchen: Spielzeit in Thun

Sommersynode der Landeskirche

Die Sommersynode der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn am 20. und 21. verlief in gewohnten Bahnen. Die Jahresrechnung mit einem Plus von 1,1 Mio. Franken wurde genehmigt und der Tätigkeitsbericht des Synodalrats gelobt. Die Synodalen beschlossen, die Lange Nacht der Kirchen wieder durchzuführen.

Die Verfassung der neu entstehenden «Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz» (EKS) ermöglicht dem Synodalverband, künftig 14 Personen in die nationale Synode zu entsenden. Der Synodalrat schlug vor, dass die Fraktionen durch ihre Wahlvorschläge eine ausgewogene Vertretung der Geschlechter und der Generationen in der Delegation der EKS – und den Organen der Synode – fördern sollen. Die Synode beschloss, diese Vertretung sicherzustellen. Der Synodalrat soll das Vorschlagrecht für vier Abgeordnete aus seinen Reihen haben (bisher drei).

Lange Nacht der Kirchen
Die Lange Nacht der Kirchen fand letztes Jahr erstmals im deutschsprachigen Gebiet statt und war ein grosser Erfolg. Künftig wird sie auch im französischsprachigen Gebiet stattfinden und ökumenisch durchgeführt werden, regelmässig alle zwei Jahre. Mit innovativen Projekten will man auch kirchenferne Menschen ansprechen. Die Kirchgemeinden können frei entscheiden, ob sie mitmachen wollen.

Finanzhaushalt
Am zweiten Tag genehmigten die Synodalen die Totalrevision des Reglements über den gesamtkirchlichen Finanzhaushalt. Sie wurde fällig im Zusammenhang mit dem neuen Landeskirchengesetz und der Einführung von HRM2 (Harmonisiertes Rechnungsmodell). Der Synodalrat erhält mehr Handlungsspielraum bei Finanzgeschäften.

Die Synode nahm zudem Kenntnis vom Bericht «Die Kirche als soziale Arbeitgeberin von Mitarbeitenden mit Handicap». Mit vier konkreten Massnahmen soll die Anstellung von Menschen mit Behinderung in den Kirchgemeinden erleichtert werden.

Protestantische Solidarität
Mit einem Grusswort wandte sich Pfarrer Alfred Müller an die Synode. Er ist Präsident des Vereins «Protestantische Solidarität Bern», der 2018 sein 175-jähriges Bestehen feierte und aus diesem Anlass kürzlich eine umfangreiche Festschrift über seine Geschichte veröffentlichte.

Die Synode genehmigte zudem die Teilrevision der Kirchenordnung im Zusammenhang mit dem neuen Landeskirchengesetz in ihrer zweiten Lesung. Als Ersatz für die scheidende Synodalrätin Pia Grossholz-Fahrni wurde Synodalrat Roland Stach in die SEK-Delegation gewählt. Die Präsenz an der BEA und der MariNatal wird drei Jahre weitergeführt; allerdings verlangten die Synodalen bis 2022 einen detaillierten Bericht über den Erfolg dieser Messeauftritte. Die Informatik der gesamtkirchlichen Dienste wird für total 650‘000 Franken erneuert.

Quelle Text und Bilder: refbejuso