• Life on Stage

Musicals & Message in der Festhalle Bern

Rund 9000 Gäste werden Ende November zu den sechs Life on Stage-Abenden erwartet. Die Evangelisation folgt auf die Première im „National“ 2014. Unter den 30 Träger- und Partnergemeinden sind sechs Bezirke des EGW. Fragen an OK-Chef Pastor Harry Pepelnar:

Harry Pepelnar, wie geht es dir momentan mit Life on Stage?
Harry Pepelnar: Das Organisationskomitee ist sehr ermutigend. Wir sind eine wirklich motivierte Truppe und ich bin immer wieder erstaunt, wie viele verschiedene Gaben dort zusammenfliessen. Generell ist eine grosse Vorfreude zu spüren und es ist die Gewissheit da: Wir machen das Richtige und Wichtige!

Das Feuer für Life on Stage zieht immer grössere Kreise, nicht nur in den Trägerkirchen, sondern auch in den beteiligten Partnerkirchen. Eine starke Motivation sind auch die über 500 Personen, die an den VIP-Training-Kursen teilnehmen. In alledem bin ich beeindruckt über die Professionalität, das „Know-how“ und die Erfahrung von Netzwerk Schweiz.

Wo siehst du die Herausforderungen?
Harry: Das grosse Einzugsgebiet ist sicher eine Herausforderung. Dann sind da einige, auch grössere Gemeinden im Raum Bern, die leider nicht bei Life on Stage dabei sind. Ich höre immer wieder mal als Grund, dass heute nicht mehr auf diese Weise evangelisiert werden kann. Ich glaube, das hat sehr damit zu tun, dass heute eine gewisse Schamkultur unter den Christen gewachsen ist. Über den Glauben spricht man nicht in unserer Gesellschaft und Religion ist zum Tabu-Thema geworden.

Life on Stage fordert uns natürlich wunderbar heraus, sich als Christ zu outen und den Glauben zu bezeugen. Ich bin überzeugt, dass Life on Stage eine coole Art ist, in der heutigen Gesellschaft aufzutreten und sichtbar zu werden. Durch die Kampagne werden die Christen wieder zurück zum Wesentlichen geführt, dem Kernauftrag der christlichen Gemeinde: „Machet zu Jünger alle Völker“ - zum Missionsauftrag. Gott wird uns dafür vielfältig segnen.

Für mich steht Life on Stage jedoch nicht alleine für die Ernte, sondern es ist auch das Säen des Evangeliums in die Herzen der Menschen, die ganz weit weg stehen. Bei vielen Menschen, die in Berührung kommen werden mit Life on Stage, löst das etwas in ihren Herzen aus. Sie werden mit Jesus und der Bibel konfrontiert und das wird Gott brauchen, um etwas zu bewegen. Unser Land benötigt dringend das Evangelium und das Säen gehört unbedingt dazu. Aber wir werden auch ernten dürfen! Positiv finde ich auch die Veränderung bei uns Christen. Wir werden wahrgenommen in der Gesellschaft.

Was ist Deine persönliche Erwartung?
Harry: Dass Menschen zum Glauben finden und gerettet werden. Natürlich! Aber auch dass Menschen näher zu Christus kommen. Darum ist meine Auffassung von Ernte sehr breit. Einige Besucher werden ein positives Erlebnis mit Christen haben und erst später ihr Herz auftun. Einige werden durchstarten und gleich in den Gottesdiensten anzutreffen sein. Life on Stage ist eine Gelegenheit, die Einheit der Christen zu feiern – ich geniesse das jetzt schon!

Life on Stage in der Festhalle Bern (BERNEXPO Halle 4.1)
Montag, 25. November bis Samstag, 30. November, 20 Uhr
Gottesdienst am Sonntag, 1. Dezember, 10 Uhr
Simultanübersetzung: Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch, Spanisch, Tigrinya
Website mit allen Infos

Neben den Abenden in Bern finden im November auch Life on Stage-Kampagnen in Dresden und in Hamburg statt.

Quelle: Netzwerk Schweiz