«Gott spricht zu Kindern»

Früh können Kinder Gottes Reden vernehmen. Eliane Schelb, die am nächsten EGW-Forum «Hören auf Gott» am 20. März in Hasle-Rüegau spricht, plädiert dafür, das Hören mit den Kleinen einzuüben.

Auf seinen Wanderungen wurde Jesus oft von Menschen angegangen. Als Mütter mit ihren Kindern zu ihm kamen, wurde es seinen Gefährten zu viel. Doch er wies sie zurecht: «Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht!»

Der Appell von Jesus macht für Eliane Schelb klar: "Der Zugang, den Kinder zu Gott haben, darf nicht verstellt werden. Jesus hat ein offenes Herz für sie; er nimmt sie in die Arme, legt ihnen die Hände auf und segnet sie."

Im Gespräch mit wort+wärch betont Schelb: "Kinder sollen Gott kennen lernen. Die Beziehung besteht nicht nur darin, dass sie zu Ihm beten, zu Ihm rufen, sondern auch darin, dass Er das Sagen hat, dass sie auf seine Stimme hören."

Erwachsene neigten unguterweise dazu, das eine vom anderen abzugrenzen und zu trennen. Die Bibel mache aber klar, dass die beiden Dinge zusammengehören: "ungehindert zu Gott kommen, zu Ihm rufen und mit Ihm reden, aber auch von Ihm hören und sich von Ihm berühren lassen."

Die Lehrerin, die zwei Bücher über das Thema geschrieben hat, erläutert, wie Gott zu Kindern spricht und wie sich Eindrücke an der Bibel prüfen lassen. Sie betont: "Gott möchte in einer Beziehung mit Kindern sein, die echt und tief ist. Er liebt sie. Er macht keinen Unterschied beim Geschlecht oder Alter und Jesus bestätigt das in den Evangelien. Ich erfahre es nicht anders im Alltag bei meinen eigenen Kindern oder wenn Eltern mir von ihren Erlebnissen erzählen."

Eliane Schelb ist Referentin am nächsten EGW-Forum Hören auf Gott, das am Samstag, 20. März 2021, im EGW Hasle-Rüegsau stattfinden soll.

Das ganze Interview als PDF