• Ermutigung für das ...
    Votum an der DV
  • ... EGW Waltrigen
    Zu wenig Raum: Seit Jahren sucht der Bezirk passende Räumlichkeiten.
  • Pfingsttreffen!
    Das Kernteam Jugend informiert die Delegierten.

DV gibt Bezirk Waltrigen grünes Licht

An der Frühjahrs-DV, die am 28. April an der Nägeligasse in Bern stattfand, wurden Jahresrechnung und Jahresbericht diskussionslos genehmigt. Das EGW unterstützt den Bezirk Waltrigen im Kauf zweier Häuser. Das Ressort Bezirke übernimmt Daniel Freiburghaus von Matthias Zwygart.

Co-Präsident Hansueli Wüthrich führte anstelle des verhinderten Beat Iseli zielstrebig und pointiert durch die Traktanden. Die Jahresrechnung erläuterte der Ressortleiter Martin Schenk. Er dankte für die Gaben, die 2017 – und ebenso im 1. Quartal 2018 – anhaltend eingingen. Das Ergebnis vor Nebenrechnungen fiel gut aus.

Dynamik in Waltrigen …
Der Bezirk Waltrigen will in Weier ein Zimmereigebäude mit zwei Wohnungen und ein nahestehendes Haus (früher von der VFMG genutzt) kaufen, um seiner Vision gemäss weiter zu wachsen. Stefan Grädel und Daniel Schneeberger, die Präsidenten von Bezirk und Baukommission, erläuterten das Projekt. Grädel hatte den Zimmermann, der bald pensioniert wird, mit der Idee des Kaufs der Zimmerei überrascht. Dieser stieg vor einem Jahr darauf ein. Der Umbau beider Liegenschaften wurde mit einem erfahrenen Architekten geplant.

Die Vorlage stiess in der Gemeinde, die am aktuellen Ort stark beengt ist, rundum auf Zustimmung. «Wir wollen wachsen, Menschen gewinnen und in der Region verankert sein», umriss Grädel die Stossrichtung. Die beiden Gebäude kosten 1,9 Millionen, der Umbau 1,8 Millionen. Das Jahresbudget des Bezirks werde infolge des Baus um 51‘800 Franken höher liegen, was zu verkraften sei. Die DV billigte das Vorhaben, das mit 2,27 Mio. Franken aus der Einlagekasse finanziert werden soll, bei zwei Gegenstimmen. Mit dem Umbau soll im Herbst begonnen werden.

… und in Kleindietwil
Thomas Nyfeler stellte den Bezirk Kleindietwil vor. Der Bezirkspräsident erinnerte ans langwierige Zusammenwachsen (vier Versammlungsorte bis 1996). 40 Jugendliche und 50 Kinder bewegen sich in der Gemeinschaft. Die meisten der 144 Mitglieder arbeiten in einem Team mit; dies ermöglicht, umfangreiche Programme zu gestalten.

Eine Whatsapp-Umfrage zeigt, dass den Kleindietwilern der familiäre Rahmen und der Austausch über die Generationen hinweg zusagt. Sie schätzen die Gottesdienste als Kraftquelle und die Gemeinde als Ort, sich geistlich zu entwickeln.

Dank an Matthias Zwygart und Susanne Kunz
Nach zwölf Jahren gibt Matthias Zwygart im Sommer die Ressortleitung Bezirke ab, um sich wieder ganz der Gemeindearbeit zu widmen. Daniel Ritter von der Leitung skizzierte das vielfältige, leidenschaftliche und tiefschürfende Wirken des Theologen und Erwachsenenbildners, der seit 1987 (mit Unterbruch aufgrund der theologischen Ausbildung) im Werk arbeitet. Co-Präsidentin Monika Haldimann begrüsste Daniel Freiburghaus, der das Ressort mit mehr Prozenten (inkl. Weiterbildung, von Werner Jampen) übernimmt.

Martin Schenk würdigte das langjährige Wirken von Susanne Kunz, die im Sommer pensioniert wird. Susanne hat in Worblaufen Empfang und Sekretariat (mit Datenbank) betreut, in der Buchhaltung mitgearbeitet, für Ordnung und Sauberkeit gesorgt und seit 2014 auch die Einlagekasse geführt. Mit ihrem profunden Wissen, reicher Erfahrung, Sorgfalt und Zuverlässigkeit war Susanne Kunz die Seele des Hauses. Die Einlagekasse wird sie vorerst weiter verwalten. Die Delegierten dankten ihr mit langanhaltendem Applaus. An ihre Stelle wird Adelheid Lüthi treten.

Mehr von der DV im Juni-Heft „wort+wärch“