Bücher für Weihnachten und 2017

Sie machen Mut, nehmen uns mit auf Reisen und lassen uns Horizonte übersteigen. Indem sie uns ins Leben anderer blicken lassen, machen Bücher reich. Hier sind vierzehn von ihnen angezeigt, die sich zum Schenken eignen und zum Selberlesen.

Die Bücher
Sein Wort – meine Welt: Elberfelder Studienbibel
Jürg Häberlin: Geschichte der Hoffnung
Titus Müller, Christa Roth: Geigen der Hoffnung
Martin H. Jung: Luther lesen
Thomas Kaufmann: Erlöste und Verdammte
Roland Gröbli u.a. (Hg.): 600 Jahre Niklaus von Flüe
Jeremias Gotthelf: Kurt von Koppigen
Christine Schirrmacher: Politischer Islam und Demokratie
Amiira Ann: Sonnenaufgang im Todestal
Thomas Härry: Von der Kunst, sich selbst zu führen
Eric Metaxas: Wilberforce
Winfried Nonhoff (Hg.): Gott los werden?
Sabrina Müller: Fresh Expressions of Church
Julie Klassen: Die Ehre der Sophie Dupont
(Buchangaben unten)
 

In die biblische Welt eintauchen
Die neue Elberfelder Studienbibel Sein Wort – meine Welt will Christen helfen, das Wort Gottes angesichts globaler Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu verstehen und zu leben. Auf sie wird bezogen, was die Menschen der Antike taten; so tritt die Aktualität der Bibel zu Tage. Als Vorbilder in der Umsetzung des biblischen Wortes werden 66 Christinnen und Christen der Kirchengeschichte (die meisten Deutsche) knapp porträtiert.

Die Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg hat sich für das neue Werk, das auf der amerikanischen Modern Life Study Bible basiert, mit dem Verlag SCM R. Brockhaus zusammengetan. Der Text der wortgetreuen Elberfelder Übersetzung ist zweispaltig gesetzt; über 20‘000 Verweisstellen erleichtern das Studium. Einführungen mit einem griffigen Titel helfen, die Bücher der Bibel einzuordnen (Richter – „Ein Land versinkt im Chaos“). Über 2400 knappe Fokus- und Hintergrundartikel geben Auskunft über Zusammenhänge in der vorderasiatischen Kultur.

Die Studienbibel erläutert Situationen, Orte und schwer Verständliches, fasst Angaben zu Personen zusammen und wirft Schlaglichter auf Bedeutsames. Hinter dem Textteil finden sich auf 130 Seiten Studienhilfen, darunter zwei Bibellesepläne. 30 Seiten beschreiben Berufe und Tätigkeiten in der Bibel (nacheinander: Eisenarbeiter, Erzieher, Eunuch, Exorzist). Ein Themenregister gruppiert Tausende von Bibelstellen, etwa zu Reichtum und Armut; es nennt auch 55 Passagen unter dem Titel „Wie die römische Welt verändert wurde“ und etwa 150 zum Leben in der Stadt. – Eine Bibelausgabe von hohem Nutzen, die die Menschen der Bibel nahebringt und dazu anregt, von ihnen zu lernen.
 

Menschen der Bibel – als wären sie heute unterwegs
Noemi und Ruth, David und Bathseba, Hagar und Abraham: Sie kommen uns nahe in der neuen Bilderbibel von Jürg Häberlin aus dem Berchtold Haller Verlag. Der alttestamentliche Teil beginnt nicht mit Adam und Eva, sondern mit dem Exil nach der Zerstörung Jerusalems und mit der Sehnsucht der Deportierten nach der Heimat. Von da aus, aufgrund von Fragen, die Kinder in einer Rahmenerzählung stellen, wird die Geschichte der Hoffnung erzählt. Das Neue Testament beginnt mit der Auferstehung von Jesus Christus und blickt auf sein irdisches Leben zurück.

Die Bilder hat der pensionierte Pfarrer und passionierte Grossvater Jürg Häberlin mit Humor gemalt. Knappe Texte wecken die Lust, die Bibel selbst in die Hand zu nehmen und die Geschichten Kindern zu erzählen. Die Themen sind die unsrigen: Exil, Fremde, andersartige Sitten, Bräuche und Feste, das Überdenken der eigenen Traditionen, Nächsten- und Feindesliebe.
 

Melodien des Lebens nach der Shoa
Über 60 Geigen von Juden, die die Nazis verfolgten, hat Amnon Weinstein restauriert und wieder zum Klingen gebracht. So belebt der Geigenbauer in Tel Aviv die Erinnerung an die Shoa: „Wenn wir die Instrumente wieder zum Leben erwecken, sie vor Publikum spielen und das vor Rührung weint, dann ist das der grösste Beweis, dass die Nazis gescheitert sind.“

Christa Roth und Titus Müller haben sich für Geigen der Hoffnung zusammengetan: Das Buch erzählt von Marek, der nach dem Ghetto auch das KZ überlebt, indem er in der Hölle als „Höfling der SS“ Musik macht. Damit verwoben wird Amnon Weinsteins Weg. 1938 geflüchtet, widmet er sich in Tel Aviv der Sammlung von Geigen und repariert sie – bis 70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz, dem Shoa-Gedenktag 27. Januar 2015, Berliner Philharmoniker in der deutschen Hauptstadt sie spielen und er von Aussenminister Steinmeier geehrt wird. – Ein bewegendes Buch.
 

Wortgewaltiger Reformator
Was liegt im Jahr des Reformationsjubiläums näher, als sich mit Martin Luther selbst, dem frommen Theologen und Bibelausleger, Ratgeber und Sprachschöpfer zu befassen? Martin H. Jung hat in einem handlichen Bändchen Luther lesen zentrale Texte zusammengestellt und mit hilfreichen knappen Einleitungen versehen. Da lässt sich die Prägnanz der 95 Thesen nacherleben, auch Luthers Mut, den deutschen Adel zu Reformen aufzurufen: Er solle die von der Kirche errichteten Reform-verhindernden Mauern – wie einst in Jericho – umblasen.

Das Lesebuch enthält auch die fürchterlichen Texte von Luthers Hand, gegen die Bauern, gegen die Juden. Es lässt die Schaffenskraft und Wortgewalt des Reformators erahnen, der auch gegen Grosskapital und Grosshandel wetterte: „Daher kommt es, dass man in aller Welt die Gewürze so teuer kaufen muss, wie sie wollen … wenn der Ingwer verdirbt oder fehlt, so erholen sie sich am Safran und umgekehrt, damit sie ihres Gewinnes sicher bleiben.“
 

Europa im Aufbruch
Sie meinten, das Ende der Welt stehe vor der Tür, doch schufen die Reformatoren Grundlagen für die Dynamik der europäischen Moderne. Aus der Menge der Werke zum 500-Jahr-Jubiläum ragt Thomas Kaufmanns Reformationsgeschichte Erlöste und Verdammte heraus. Das gehaltvoll illustrierte Werk sucht den Umbruch der Christenheit und Staatenwelt Europas nach 1500 zu erfassen. „Am Anfang war Luther“: Kaufmann zeichnet den Bettelmönch aus Wittenberg als Theologen, der „um sein Leben schrieb“, woraus in einer Zeit der Ängste und Aufbrüche eine grundstürzende Bewegung entstand.

In der Darstellung der frühen Jahre finden sich immerhin zehn Seiten zur „Zürcher Stadtreformation“. Auf 150 Seiten wird die Zeit von 1530 bis 1600 lebendig, Festigung und Kämpfe, die Reformation ausserhalb des deutschen Sprachraums, die internationale Ausstrahlung des reformierten Zweigs, auch das Konzil von Trient, Täufer und Mystiker. Am Ende des Buchs steht die Frage, welche Chancen für heute in den Anfängen, im „frühlingshaften Aufblühen der Reformation“ liegen könnten. Etwa „eine bunte, vielstimmige Sprache, die aus der Begegnung mit dem biblischen Wort erwächst und Herzen und Hirne erreicht“?
Mehr Bücher zum Reformationsjubiläum und zum Lutherjahr 2017
 

Der Heilige der Schweizer
Die Schweiz gedenkt im Jahr des internationalen Reformationsjubiläums auch ihres grossen Heiligen Niklaus von Flüe, der 1417 geboren wurde. Das grosse, massgebende Buch dazu ist Mystiker, Mittler, Mensch – 600 Jahre Niklaus von Flüe. In 60 gut lesbaren Beiträgen wird die Person von Bruder Klaus lebendig, wird der Frömmigkeit und dem Wirken des Gottsuchers nachgespürt, die Verehrung und Instrumentalisierung als Leitfigur der Eidgenossenschaft erhellt. Mehrere Autorinnen und Autoren widmen sich Dorothee Wyss, der Ehefrau von Niklaus von Flüe, die sich mit dem Weggang ihres Mannes in die Einsiedelei einverstanden erklärte und ihm, so die Überlieferung, dafür ein Kleid wob.

Besonders wertvoll sind die Beiträge, die Niklaus‘ kraftvolle, ernste Spiritualität, die einzigartige Verbindung von Mystiker und Politiker und seine nachhaltige Wirkung auf die nach 1531 konfessionell gespaltene Eidgenossenschaft thematisieren. Erläutert wird auch sein Brief an die Ratsherren von Bern, in dem sich der Satz findet: „Friede ist stets in Gott, denn Gott, der ist der Fried, und Fried mag nicht zerstört werden, Unfried aber würde zerstört. Darum sollt ihr schauen, dass ihr auf Fried abstellt, Witwen und Waisen beschirmet …“ – Ein in vielen Hinsichten bedeutsames Buch.
 

Ritter in böser Zeit
In seinen historischen Romanen spiegelte und verarbeitete Jeremias Gotthelf die Unruhe seines 19. Jahrhunderts. Kurt von Koppigen ist ein Ritter, der in der wüsten, kaiserlosen Zeit nach 1250 im Oberaargau seinen Weg sucht. In den 1840er Jahren, angesichts der Radikalisierung auf den radikal-liberalen und konservativen Polen der eidgenössischen Landschaft, lag die Idealisierung der Vergangenheit nahe. Albert Bitzius, der als Knabe Räubergeschichten verschlang, erweist sich als humorvoller Erzähler mit intimer Kenntnis seiner Jugendregion – als hätte er ihr ein Denkmal setzen wollen.

In der neuen Ausgabe des Romans aus dem Berchtold Haller Verlag erschliesst sich der Reichtum an Bezügen durch Anmerkungen, Zusatztexte und Bilder, welche die Herausgeber Marianne Derron und Norbert D. Wernicke zusammengestellt haben. Im Nachwort beleuchten die Gotthelf-Spezialisten auf 45 Seiten das Verhältnis von Literatur und Historie und begeben sich auf literarische Spurensuche. – Ein feines Geschenk für Verehrer Gotthelfs und Freunde der Schweizer Geschichte.
 

Politischer Islam im Westen
Um mit Muslimen umgehen zu können, bedürfen die westlichen Gesellschaften einer nüchternen Wahrnehmung und eines geschärften Unterscheidungsvermögens. Was macht den Islam aus? Muss er politisch-rechtlich umgesetzt werden, um vom einzelnen Gläubigen praktiziert werden zu können? Christine Schirrmacher wirft Licht auf die Konfliktfelder Politischer Islam und Demokratie. In den Aufsätzen des Bandes spannt die Bonner Islamwissenschaftlerin den Bogen von den Zuständen in Deutschland (relevant auch für die Schweiz!) über Scharia und Rechtsstaat, Ehrenmorde und Zwangsehen bis zum Karikaturenstreit, zu islamistischer Gewaltbereitschaft und dem anderen Verständnis der Menschenrechte (Nein zum freien Religionswechsel).

In Umfragen fällt die durchweg hohe Bedeutung von Religion für Muslime in Deutschland auf. Schirrmacher differenziert: „Fundamentale religiöse Orientierungen sind jedoch nicht gleichbedeutend mit Demokratiedistanz“, diese ist nicht automatisch gewaltbereit. Solche Unterscheidungen lösen die Probleme noch nicht, aber helfen, sie einzuordnen. Schirrmacher fordert: „Das Thema Religionsfreiheit gehört auf die Tagesordnung internationaler Politik und Diplomatie!“
 

Wagnis im Jemen
„Ich hatte das Gefühl, durch eine Zeitmaschine um 1000 Jahre zurückversetzt worden zu sein und mich in einer Geschichte aus ‹Tausendundeiner Nacht› wiederzufinden …“ Eine christliche Familie zieht in den Jemen, das ärmste Land Arabiens, und sucht Kontakte zu Einheimischen. Die Westler erleben herausfordernde Abenteuer – und übernatürliche Wunder von Gottes Hand. Der Bericht Sonnenaufgang im Todestal, nur möglich mit Pseudonym, beginnt mit dem Ende des Einsatzes: Ein Anschlag von Al-Qaida nach sechs Jahren lässt den Christen keine andere Wahl als die Ausreise. Der bebilderte Bericht gibt Einblicke in das Land, das durch den Bürgerkrieg und Bomben von Saudi-Jets aktuell grauenvoll leidet, ohne dass die Welt davon gross Kenntnis nähe.
 

Nimm dich an die Hand
Das eigene Leben gelassen und entschieden gestalten: Dazu macht der Theologe und Autor Thomas Härry Mut. Und er gibt Anleitung. „In allen wichtigen Bereichen und Aufgaben unseres Lebens spielt die Fähigkeit, sich selbst zu führen, eine Schlüsselrolle.“ Sie setzt, unter christlichen Vorzeichen nicht weniger, Selbstklärung voraus: dass man mit einem „Ehrlichkeits-Check“ die eigenen Lücken, Grenzen und Schwächen einräumt, um dem, was man gut kann, das ganze Augenmerk zu schenken. Selbstklärung schliesst für Härry ein, sich die grundsätzliche Ausrichtung des Lebens und die Werte bewusst zu machen.

Namentlich auf steilen Wegstücken kommt es zudem auf die Selbstfürsorge an: zeitigen Nachschub an Energie für Glauben, Beziehungen, Körper und Seele. Im vierten Teil thematisiert Thomas Härry den Umgang mit Emotionen, die Pflege der wichtigen Beziehungen und das Nutzen der aktuellen Lebensphase. Offenheit für Neues rät der Autor zum Schluss, denn: Das Leben hält Unvorhersehbares bereit – und „wir haben hier keine bleibende Stadt“.
 

Sieg über die Finsternis der Sklaverei
William Wilberforce überragt die britische Heldengalerie als der Mann, der dem Empire die Wende zur Menschlichkeit gab. Nach jahrzehntelangem Ringen, aus dem unbedingten Glauben an die Würde aller Menschen, erwirkte er die Abschaffung des Sklavenhandels und erlebte noch, dass das Parlament in London die Sklaverei selbst abschaffte.

Die Biografie von Eric Metaxas zeichnet den Kampf von Wilberforce und seiner Freunde nach. Seine unvergleichliche Leistung, so der faszinierte Autor, bestand darin, die Weltsicht zerstört zu haben, die Sklaverei überhaupt ermöglichte und guthiess. „Wilberforce veränderte den Blickwinkel seiner Landsleute um 180 Grad nicht nur auf die Sklaverei, sondern auch auf fast alle anderen sozialen Themen.“

Die Aktualität des Buchs sieht Martin Lessenthin von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte in der Versklavung von Dutzenden Millionen Menschen heute, von Frauen, die gehandelt und in Zentren der Prostitution verschoben werden, von Südasiaten und Wanderarbeitern und Häftlingen in der Volksrepublik China.
 

Unglaube und Glaube
„Vermeintlich gesicherte Terrains des Glaubens und Unglaubens verrutschen ineinander, wenn auf gelebtes Leben in seiner Gemischtheit gehört wird.“ Drei hochgebildete Katholiken, zwei Deutsche und ein Tscheche, wagen dieses Hören im Buch Gott los werden? – Wenn Glaube und Unglaube sich umarmen.

Mit von der Partie ist der Bestsellerautor Anselm Grün. Er möchte den, für den Gott tot ist, verunsichern, indem er so zurückfragt, „dass ein Spalt entsteht, in den vielleicht Gott eindringen kann“. Die westlichen Gesellschaften buchstabieren derzeit, was Unglaube mit sich bringt. Rechtsradikale, so Grün, „füllen das Defizit aus, das durch den Abschied von Gott in den Herzen der Menschen entstanden ist“.

Im mutigen Buch wird quer zu gewohnten Denkwegen auch der Frage nachgegangen: Kann Unglaube ein Gewinn sein, ja eine reinigende Wirkung auf den Glauben haben? Tomas Halik meint, dass Unglaube zu reiferem Glauben führen, ihn vorbereiten kann. Grün äussert im Gespräch: „Wer den Gott loslässt, der ihm zur Bestätigung seines Lebens dient, der ist offen für die Botschaft Jesu von dem ganz anderen Gott.“
 

Kirche, aber frisch!
Zu den britischen Fresh Expressions of Church (fxC), die in den letzten Jahren auch auf dem Kontinent grosses Interesse beanspruchen, liegt nun eine erhellende Studie vor. Sabrina Müller hat für ihre Zürcher Doktorarbeit sieben führende fxC-Vertreter (sechs Theologen, davon drei Bischöfe, und die Leiterin der Messy-Church-Bewegung) interviewt und fünf fresh expressions vor Ort studiert.

Was auffällt: Kirche wird hier über den Gemeinschaftsaspekt definiert. Dies ist laut Bischof Stephen Croft für Briten attraktiv, da sich in der Gesellschaft Beziehungsarmut ausgebreitet hat. Die Beziehungen machen Gemeinde aus. Denn Gott selbst, Vater, Sohn und Heiliger Geist, ist Beziehung.

Kirche kann ganz unterschiedliche Erscheinungsformen haben, wenn sie sich auf die gemeinsame Geschichte besinnt und sich von daher bestimmt. Theologie ist laut Dave Male das Unterfangen, „zu verstehen und auszudrücken, wer Gott ist und was er tut“. Sie dient der discipleship, dem gemeinsamen Lern- und Übungsweg der Glaubenden.

Das Neben- und Miteinander von Pfarreien und fxC, die mixed economy, wird durch die bischöfliche Struktur der anglikanischen Kirche gestützt: Der Bischof steht für die Einheit der Diözese. Die kräftige Unterstützung der fxC durch Erzbischof Rowan Williams rührt daher, dass er als Bischof in Wales drei Initiativen erlebte, in denen er Gott am Werk sah. Er wollte diese Initiativen „nicht organisieren, sondern nähren“. – Das EGW hat sich an seiner letzten Mitarbeiterkonferenz mit fxC beschäftigt. Auch wenn man die (im theologischen Jargon gehaltenen) Analysen überspringt, birgt Sabrina Müllers Buch viel Erhellendes.  
 

Zwischen Ehre und Glück
Sophie Dupont steht zwischen zwei Männern. Der Kunstmaler Wesley, der sie umworben und verführt hat, ist nach Frankreich verreist. Sein Bruder Stephen sucht ihre Ehre zu retten und macht ihr einen Heiratsantrag. Der Roman der US-Autorin Julie Klassen Die Ehre der Sophie Dupont handelt von Liebe und Selbstachtung; er spielt im England, das einst Jane Austen mit ihrer Feder erschuf.

 

Sein Wort – meine Welt
Die Studienbibel für das 21. Jahrhundert (Elberfelder Übersetzung)
SCM R. Brockhaus, Witten / Christliche Verlagsgesellschaft, Dillenburg, 2016. 978-3-417-25533-1
Leseprobe

Jürg Häberlin: Geschichte der Hoffnung.
Eine Reise in die Welt der Bibel
Berchtold Haller Verlag, Bern, 2016. 978-3-85570-152-0

Titus Müller, Christa Roth
Geigen der Hoffnung. Damit ihr Lied nie verklingt
Adeo, Asslar, 2016. 978-3-86334117-6
Leseprobe

Amt der VELKD (Hg.), Martin H. Jung
Luther lesen. Die zentralen Texte
Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 2016 2. Auflage. 978-3-525-69005-5
Übersicht

Thomas Kaufmann
Erlöste und Verdammte
Eine Geschichte der Reformation
C.H. Beck, München, 2016, 2017 2. Auflage. 978-3-406-69607-7
Leseprobe

Roland Gröbli, Thomas Wallimann-Sasaki, Heidi Kronenberg, Markus Ries (Hg.)
Mystiker Mittler Mensch. 600 Jahre Niklaus von Flüe
TVZ/NZN, Zürich, 2016. 978-3-290-20138-8

Jeremias Gotthelf: Kurt von Koppigen
Hg. von Marianne Derron und Norbert D. Wernicke
Berchtold Haller Verlag, Bern, 2016. 978-3-85570-153-7

Christine Schirrmacher
Politischer Islam und Demokratie. Konfliktfelder
SCM Hänssler, Holzgerlingen, 2015. 978-3-7751-5655-4
Leseprobe

Amiira Ann
Sonnenaufgang im Todestal. Leben unter Muslimen
Grain Press, Vaihingen, 2016. 978-3-944794-471
Leseprobe

Thomas Härry
Von der Kunst, sich selbst zu führen
SCM R. Brockhaus, Witten, 2016, 5. Auflage. 978-3-417-26591-0
Leseprobe

Eric Metaxas
Wilberforce
Der Mann, der die Sklaverei abschaffte
SCM Hänssler, Holzgerlingen, 2013 2. 978-3-7751-5391-1
Leseprobe

Tomas Halik, Anselm Grün, Winfried Nonhoff (Hg.)
Gott los werden? - Wenn Glaube und Unglaube sich umarmen
Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach, 2016. 978-3-7365-0030-3
Leseprobe

Sabrina Müller
Fresh Expressions of Church
Ekklesiologische Beobachtungen und Interpretationen einer neuen kirchlichen Bewegung
TVZ, Zürich, 2016. 978-3-290-17854-3

Julie Klassen
Die Ehre der Sophie Dupont
SCM, Holzgerlingen, 2016. 978-3-7751-5717-9
Leseprobe