Jungschar-Arbeit im internationalen Horizont

Vom 17. bis 19. März ging in Huttwil das Teamweekend für Leiterinnen und Leiter im Bund Evangelischer Schweizer Jungscharen (BESJ) über die Bühne. Knapp 1200 Personen waren anwesend, auch 40 ausländische Gäste. Isabel Buchser, BESJ-Jungscharleiterin in Hunzenschwil, war zum ersten Mal dabei. Ihr Bericht:

… An diesem Teamweekend war nicht nur der BESJ präsent, sondern auch der Dachverband Youngstars International und Vertreter von Jungscharverbänden aus ganz Europa. Florin Saitis und Daniel Horst aus Rumänien hielten den ersten Vortrag zum Thema «Andersartigkeit – Herausforderung oder Bereicherung?» Am Samstagmorgen stellte Susanne Beier die Youngstars International und ihre Jungschararbeit in Spanien vor. Sie ermutigte uns, unser Leben anderen zu öffnen und Zeugen von Jesus und seinem Wirken in unseren Leben zu sein.

Sommercamps in der Ukraine

Nach einer kurzen Pause betraten Slavik Puzanova und Hensie van der Merwe aus der Ukraine die Bühne. Sie präsentierten ihre Sommercamps, die während den dreimonatigen Sommerferien stattfinden. In dieser Zeit betreuen sie unter anderem Kinder aus Waisenhäusern, aus Kriegsgebieten oder Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Dies gab uns auch den Input für die darauffolgende Teamzeit, in der wir uns in unseren jeweiligen Jungscharteams darüber austauschten, wie wir neue Kinder für unsere Arbeit gewinnen können.

Am Nachmittag besuchte ich den Workshop zum Thema „Bibel lesen mit Kindern“. Vor dem Abendessen blieb auch genug Zeit, um sich mit den anderen vom Team über ihre Erlebnisse auszutauschen. So konnten alle voneinander profitieren.

Am BESJ-Abend hielt Peter Blaser ein Referat über die Entstehung des BESJ, die mit seiner eigenen Lebensgeschichte verknüpft ist. In zwei Gummiboten glitten dann der BESJ-Sekretär Yves Steiner und sein Nachfolger Marcel Neuhaus über die Menge und beantworteten Fragen zu Schweizer Seen. Mit einem ausgedehntem Worship der Band White Cane aus Bauma liessen wir den Abend ausklingen.

Wie bin ich mit Gott unterwegs?

Am Sonntagmorgen sprach Ruedi Hächler vom österreichischen Jungscharverband ABÖJ zu uns über Gott. „Gott – anders als ich denke?!“ Er sprach direkt in mein Herz. Um nur einige der Fragen zu nennen: Wie stelle ich mir Gott vor? Wie bin ich mit ihm unterwegs? Mit Schirmen stellte Hächler verschiedene Bilder von Gott dar, die wir haben könnten, und ermunterte uns, dieses Bild zu verändern und ständig neues über IHN zu erfahren.

Gleich anschliessend fand die Programm-Vernissage statt. Alle Jungscharen hatten ihre ProgrammHighlights auf Plakaten, mit einer Präsentation oder Anschauungsmaterial festgehalten und stellten diese nun aus. Inspiriert und voller neuer Ideen für das nächste Semesterprogramm begaben sich alle zum Mittagessen.

«Chrälleli» sind toll – sagte uns Moderator Samuel Stübi. Sie sind bunt, vielseitig und vor allem sind alle ANDERS. So wie wir Leiter. Doch ohne das Fundament – Jesus – nutzen sie nichts. Die Hitze, die diese «Chrälleli» schmilzt und endlich zusammenhält, ist Gottes Liebe, die alle Jungscharleiter weltweit miteinander verbindet.

BESJ-Website

Bearbeitung: Peter Schmid, EGW