Andreas Steiner (1975-2016)

Am 19. Oktober musste das Evangelische Gemeinschaftswerk Abschied nehmen von seinem Mitarbeiter Andreas Steiner-Schär (6. Februar 1975 bis 12. Oktober 2016). Andreas war seit 2001 im EGW Waltrigen angestellt, die ersten Jahre als Jugendarbeiter, seit 2006 als Pfarrer EGW.

Der Dienst und das persönliche Leben von Res waren stark geprägt von der gesundheitlichen Einschränkung, welche eine angeborene Lungenkrankheit mit sich brachte. Mit staunenswertem Mut, Gottvertrauen und Lebenswillen meisterte Andreas jedoch sein Leben in einer Form, dass nicht die Grenzen der Krankheit, sondern die vorhandenen Möglichkeiten sein Leben beherrschten.

So führte die heraufordernde Lebensfügung bei Res nicht zu Resignation oder Zynismus, sondern im Gegenteil zu einer tief gegründeten Ausstrahlung von Freude, Liebe und Hoffnung. Trotz – oder gerade wegen – seiner Krankheit, die ihm viele Einschränkungen auferlegte, diente er Jesus, der Gemeinde und einzelnen Menschen mit ganzer Leidenschaft und mit spürbarer Vollmacht.

In seinem Leben wurde die biblische Zusage wahr: «Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig» (2. Korinther 12,9). In beeindruckender Weise haben Andreas und seine Frau Andrea die Spannung ausgehalten, an Gottes Macht zur Heilung zu glauben und gleichzeitig die unveränderte Krankheitssituation zu durchleiden.

Mit diesem geprüften und authentischen Glauben war Andreas für viele Menschen ein Vorbild. Er hat in liebender und ermutigender Weise zu einem klaren Glauben an Jesus motiviert und herausgefordert. Als Pfarrer EGW war Res Steiner ein Visionär mit einem weiten strategischen Blick und hat zusammen mit Andrea, seiner Ehefrau, die geistliche und organisatorische Entwicklung des EGW Waltrigen in den letzten Jahren massgeblich mitgeprägt.

So müssen wir als EGW Abschied nehmen von einer beeindruckenden Persönlichkeit, einem geschätzten Mitarbeiter, einem lieben Freund und Bruder in Jesus. Seine fröhliche und ermutigende Art und sein gewinnendes Wesen werden wir in dankbarer Erinnerung behalten. Für die Früchte seines Lebens und Dienens geben wir Gott die Ehre!

Der Trauerfamilie wünschen wir Gottes Trost und Beistand.

Werner Jampen, Ressortleiter Personal