Jugendabend Jahresfest

Stellwertstörung

Wie viel Wert hat deine Bibel?

16. September 2017, ab 16 Uhr, Mehrzweckhalle Waffenplatz Bern

Bei uns wird die Bibel für alles Mögliche gebraucht. Zum Lesen, aber auch als Pflanzenpresse, nie geöffnetes Familienerbstück, als Dekoelement, zum Abstützen von Tablaren oder auch als Filterpapier für Zigaretten. In andern Ländern sehnen sich Christen danach, Zugang zu diesem einmaligen Buch, oder wenigstens Teilen davon, zu haben. Selbst wenn sie damit ihr Leben riskieren. Was können wir von diesen Glaubensgeschwistern lernen?

Wie können wir den Stellenwert der Bibel in unserem Leben erhöhen und damit unser Umfeld und unsere Gesellschaft prägen? Lass dich inspirieren und herausfordern.

 

Input: Sacha Ernst, Projektleiter AVC. Sacha bereist regelmässig Länder in denen Christen verfolgt werden und der Besitz einer Bibel verboten ist.

Worship: Redeemed

Ab 16.00 Uhr Games wie Bubble Balls usw. (Duschen vorhanden)

Ab 18.00 Uhr Grill. Getränke können gekauft werden. Alles Weitere bitte selbst mitbringen

 

 

Das war der letzte Jugendabend Jahresfest am 10. September 2016  statt.: VERTROUSCH DI? HÄB MUET!

„Stell dir vor, du bist auf einem Segelschliff zwischen den Karibischen Inseln. Das Wetter ist schön. Der Wind ist super. Wohin segelst du?“ Mit dieser Frage forderte Andreas Schmid, Pfarrer EGW aus Uetendorf, die rund 200 Jugendlichen am Jugendabend des Jahresfestes heraus.

Der Abend hatte mit einem gemütlichen Grillieren vor der Mehrzweckhalle des Waffenplatzes Bern begonnen. Aus verschiedensten EGW-Bezirken trafen sich Helfer und Teilnehmer, lernten sich kennen und genossen auf der Wiese die sommerliche Abendstimmung.

Nach einem kraftvollen Eingangsstück war es an zwei Freiwilligen aus dem Publikum, die Begrüssung und das Vorstellen der eigentlichen Moderatoren Philipp Jampen „Puu“ und Deana Lüthi zu übernehmen. So wurde das Thema des Jugendabends „Vertrousch di? Häb Muet!“ bereits in den ersten Minuten umgesetzt. Da das Segeln auf dem weiten Meer in der noch grösseren Welt uns durch den Abend begleitete, wurde jeder Teilnehmer zuerst auf den Orientierungssinn hin geprüft, indem mit der Hand die Richtung angeben werden musste, wo etwa Uetendorf, London, oder Chatham Island liegt.

Dann wurde das Steuer des Kernteam-Schiffs vom scheidenden Ressortleiter Jugend, Roli Streit, mit Gebet und Segen an seinen Nachfolger Jonas Brunner übergeben. Mit dem Lied „I hane Fröid i mim Härz“ leitete Christoph Heiniger und seine Band durch die Anbetungszeit mit sattem Sound.

Ändu Schmid betonte in seiner Botschaft, sich in jeder Situation an Jesus zu wenden, wie es die Jünger taten, als sie mit Jesus auf dem See Genezareth in einen Sturm gerieten. Eindrücklich erzählte Ändu die wahre Geschichte des Piloten aus dem zweiten Weltkrieg, James Whittaker, der im Pazifik mit sieben andern Männern notwassern musste und drei Wochen auf offenem Meer trieb, sich an Gott wandte und überlebte. Die Botschaft war gespickt mit Anekdoten und Anregungen sowie einem wichtigen Orientierungswerkzeug auf See, den Sextant. Um die eigene Position zu ermitteln, sind ein Blick durch den Sextant an den Horizont, und der andere Blick an den Himmel nötig. Genauso ist es im Leben wichtig, einen Blick auf die Erde und der andere zum himmlischen Vater zu werfen, um neu Orientierung zu gewinnen.

Nach einer weiteren Worshipzeit wurde der Abend mit Mucks Gelati und Blue-Cocktail-Drinks bei gemütlichem Beisammensein fortgesetzt. Die Zusage, die Andreas Schmid den Jugendlichen mitgab, hallt nach: „Auch wenn du planlos auf deinem Segelschiff treibst – Gott weiss es und ihm kann man vertrauen!“

Salome Gerber

 

Hier geht's zu den Fotos vom Jugendabend.

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